Wilhelm von Humboldt:
Schriften zur Sprachwissenschaft

Die im Rahmen des DFG-Projektes „Wilhelm von Humboldt: Schriften zur Sprachwissenschaft“ entstandene digitale Briefedition enthält Wilhelm von Humboldts sprachwissenschaftliche Korrespondenz. Im Zentrum stehen Humboldts Forschungen zu einer Vielzahl von Sprachen der Welt in der für ihn charakteristischen Verbindung von Empirie und Theorie. Schwerpunkte seiner Arbeiten waren das Baskische, die amerikanischen Sprachen, Griechisch, Sanskrit, Altägyptisch, Chinesisch, die austronesischen Sprachen und hier vor allem Kawi (Altjavanisch).
Der Austausch mit seinen Briefpartnern diente Humboldt dabei vorrangig der Diskussion von Forschungsfragen und der Materialbeschaffung.

Ca. 550 Briefe in deutscher, französischer, englischer und spanischer Sprache, davon etwa 280 Briefe erstmals nach den im Nachlass in Berlin und Krakau erhaltenen Handschriften, werden hier veröffentlicht. Die Briefe dokumentieren Humboldts weltweite Vernetzung mit allen führenden Gelehrten auf dem Gebiet der Sprachstudien. Neben Briefen und Briefentwürfen Humboldts werden auch die Antworten seiner Briefpartner publiziert.

Neben dem kritischen Text wird eine Leseversion angeboten. Wo immer dies möglich ist, werden dabei auch die Faksimiles der Handschriften präsentiert.

Die Datenbank versteht sich als work in progress, d. h. sie enthält zur Zeit überwiegend Briefe zu den indologischen, amerikanischen und pazifischen Forschungen Humboldts. Weitere Briefe und Faksimiles sowie Ergänzungen in der Kommentierung von Humboldts Korrespondenz werden nach Möglichkeit in den nächsten Monaten hinzugefügt.

Das von der DFG geförderte Vorhaben „Wilhelm von Humboldt: Schriften zur Sprachwissenschaft“ ist Teil des „Zentrums Preußen – Berlin“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.