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Wilhelm von Humboldt an Christian Karl Josias Bunsen, 16.07.1817

<An Bunsen.> Berlin, den 16. Julius, 1817.

Ew. Hochgebohrnen ausführliches Schreiben vom 28. v. M.[a] hat mir ein sehr lebhaftes Interesse für Ihre mit so vielem Glück begonnenen und fortgesetzten Sprachstudien erweckt. Leider aber befinde ich mich, wie ich Ihnen freimüthig gestehen muß, nicht in der Möglichkeit, Ihrem Plane mit einiger Hofnung des Erfolgs behülfich zu seyn. Auch scheint mir das Gelingen desselben im jetzigen Augenblick überaus schwierig. Dennoch habe ich das Einzige, was ich thun konnte, gethan, und Ihr Gesuch HE. Geh. Ob. Reg. Rath Nicolovius auf das allerdringenste empfohlen. Mehr war mir nicht möglich. Ew. Hochgebohren Schreiben hat mich fast im Augenblicke meiner Abreise gefunden. Verzeihen Sie also, wenn mir bloß die Zeit übrigbleibt, Sie zu bitten, immer auf meine aufrichtige Hochachtung und meine lebhafte Theilname an Ihren Studien zu rechnen.


Humboldt.

Anmerkungen

    1. a |Editor| Das Schreiben ist nicht nachweisbar.

    Über diesen Brief

    Abschrift mit Korrekturen von Leitzmanns Hand
    Schreibort
    Antwort auf
    -
    Folgebrief
    -

    Quellen

    Handschrift
    • Grundlage der Edition: Jena, ThULB, Nachlass Leitzmann, Inv.-Nr. 97 (Abschr.)
    Druck
    • Leitzmann 1949, S. 9 (Reg.)
    Nachweis
    • Mattson 1980, Nr. 6347

    In diesem Brief

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    Sprachen
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    Zitierhinweis

    Wilhelm von Humboldt an Christian Karl Josias Bunsen, 16.07.1817. In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 15.03.2023. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/613

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