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Wilhelm von Humboldt an Friedrich August Rosen, 13.01.1828

|1*| Ew. Wohlgeboren statte ich für das mir bewiesene gütige Vertrauen meinen herzlichsten Dank ab. Sie müssen nicht glauben, daß ich Ihrer Neigung nach einer in das wirkliche Leben eingreifenden Thätigkeit entgegen sey. Ich habe nur gewünscht, daß Sie dieselbe nicht auf eine Weise u. an einem Orte versuchen möchten, wo das wissenschaftliche Wirken nur höchst gering seyn konnte. Setzen Sie Letzteres, bis sich für Ersteres eine gute Aussicht eröffnet, fort, so scheint mir eine solche Vereinigung beider Bestrebungen sehr zweckmäßig. Ich billige daher vollkommen nicht nur, daß Sie nach Paris gehen, sondern auch daß Sie Hrn. Grafen v. Bernstorff um Erlaubniß dazu ersucht haben.

Mit der hochachtungsvollsten Freundschaft
Ihr
H.
13. Ian. 1828.
|2*| | Handschrift Schreiber|
An
den Herrn Doctor
Rosen
Wohlgeboren

Über diesen Brief

Eigenhändig
Schreibort
Antwort auf
Folgebrief
-

Quellen

Handschrift
  • Grundlage der Edition: Marbach, Deutsches Literaturarchiv, 62.192
Druck
-
Nachweis
  • Mattson 1980, Nr. 7872

In diesem Brief

Werke
-
Sprachen
-
Zitierhinweis

Wilhelm von Humboldt an Friedrich August Rosen, 13.01.1828. In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 18.10.2021. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/1000

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