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Wilhelm von Humboldt an Friedrich August Rosen, 28.1.1834

|1| Ich habe mit der lebhaftesten Dankbarkeit erfahren, daß Sie, theuerster Freund, meine neulichen Bitten um einige Bücher aus London noch vor Ihrer Rückkehr dahin zu erfüllen Sich bemüht haben. Ich komme heute wieder mit einer neuen, an deren recht baldiger Gewährung mir sehr viel gelegen ist. Einer Anzeige im Asiatick Journal zufolge, ist eine Uebersetzung des Evangelium Lucas in die Sprache der Macquarrie (in Neu-Süd-Wales) von dem Missionair Threlkeld erschienen, und es wäre mir ungemein wichtig von dieser Uebersetzung zwei oder wenigstens ein Exemplar zu erhalten.[a] Ich bemerke noch, daß derselbe Verfasser schon Gespräche in der dortigen Sprache herausgegeben hat, die ich durch Sir Alexander Johnstons Güte besitze. Ich schließe heute hier, weil ich noch nicht weiß, ob dieser Brief Sie schon in London antrifft.

Mit der herzlichsten Freundschaft
| Handschrift wvh| der Ihrige,

Humboldt
| Handschrift Schreiber| Berlin den 28t Januar 1834.
|2|An
Herrn Dr. Rosen
Wohlgeboren
in
London
Crawford-Street.

Anmerkungen

    1. a |Editor| Ein Exemplar dieses Buches befand sich in der Bibliothek Humboldts: siehe Schwarz 1993, 58 Nr. 448. [FZ]

    Über diesen Brief

    Schreiberschrift; Schlussformel und Unterschrift von Humboldt
    Schreibort
    Antwort auf
    -
    Folgebrief
    -

    Quellen

    Handschrift
    • Grundlage der Edition: Marbach, Deutsches Literaturarchiv, 62.192
    Druck
    -
    Nachweis
    • Mattson 1980, Nr. 8545
    Zitierhinweis

    Wilhelm von Humboldt an Friedrich August Rosen, 28.1.1834. In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 31.08.2020. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/1017

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