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Wilhelm von Humboldt an Bartholomäus Kopitar, 20.11.1816

|1| Ich bin so frei, Ew. Wohlgeb. eine kleine Schrift zu überschicken, die ich in der Zeit bearbeitete, in der ich oft das Vergnügen hatte, mit Ihnen über Sprachgegenstände zu reden.[a] Nehmen Sie Sie |sic| als ein Andenken an das Interesse an, welches mir jene Gespräche einflößten. Auch würden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie ein Exemplar dem würdigen Herrn Dombrowski[b] zukommen ließen. Vielleicht erinnert er sich noch meiner.

Ich benutze mit lebhaftem Vergnügen diese Gelegenheit Ew. Wohlgeb. die Versicherung meiner ausgezeichnetesten Hochachtung zu wiederholen.
Humboldt.
Frankfurt, den 20. Nov. 1816.

Anmerkungen

    1. a |Editor| Obwohl auf dem Titelblatt des Mithridates-Bandes die Jahresangabe "1817" erscheint, sind wohl bereits Ende 1816 erste Sonderdrucke fertiggestellt und verschickt worden. So gibt Leitzmann in GS III, S. 375 (und mit ihm Mattson 1975b, S. 304) an, Humboldts Berichtigungen seien im Herbst 1816 erschienen. [FZ]
    2. b |Editor| Gemeint ist Josef Dobrovský.

    Über diesen Brief

    Eigenhändig
    Schreibort
    Antwort auf
    -
    Folgebrief
    -

    Quellen

    Handschrift
    • Grundlage der Edition: Wien, Österreichische National-Bibliothek, Autogr. 11/44-3
    Druck
    • Mattson, Philip (1975): Wilhelm von Humboldt und die Anfänge der Slavistik, in: Zeitschrift für Slavische Philologie 38, Heft 2, S. 304
    Nachweis
    • Mattson 1980, Nr. 5990
    Zitierhinweis

    Wilhelm von Humboldt an Bartholomäus Kopitar, 20.11.1816. In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 31.08.2020. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/1055

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