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Wilhelm von Humboldt an August Immanuel Bekker, 08.03.1822

|1r| Ich statte Ew. Wohlgebohren meinen lebhaftesten Dank für das prächtige Exemplar Ihres Thukydides ab. Ich hoffe im Laufe dieses Sommers den Genius|?| näher zu studieren, welchen dieser Schriftsteller gewiß durch Ihre Bearbeitung erhalten hat. Sehr schmeichelhaft ist mir Ihre Aeußerung gewesen, daß Sie mir haben den Thukydides zueignen wollen, u. so erwünscht u. angenehm mir auch ge**** dieser öffentliche Beweis Ihres Wohlwollens gewesen seyn würde, so gilt mir doch jetzt die gütige Gesinnung gewiß für die That. Wie ich über die Art Ihrer hiesigen Anstellung denke, wissen Ew. Wohlgeb. Ich bedaure herzlich, daß ich so wenig habe auf dieselbe einwirken können; sollte sich mir eine Gelegenheit je dazu eröffnen, so können Sie mit Gewißheit ebenso sehr auf meine herzliche Bereitwilligkeit dazu,

als auf meine aufrichtige u. lebhafte Hochachtung u. Ergebenheit nehmen.
Humboldt
8. März, 1822.

|1v/2r vacat|
|2v; Anschrift|
An
Herrn Professor Bekker,
Wohlgeb.

Über diesen Brief

Eigenhändig
Schreibort
Antwort auf
-
Folgebrief
-

Quellen

Handschrift
  • Grundlage der Edition: Chicago, University of Chicago Library, Special Collections Research Center, Immanuel Bekker Papers, Box 1, Folder 5
Druck
-
Nachweis
  • Mattson 1980, Nr. 7182
Zitierhinweis

Wilhelm von Humboldt an August Immanuel Bekker, 08.03.1822. In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 18.10.2021. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/1150

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