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Wilhelm von Humboldt an Joseph von Hammer, 16.[12.1812] (?)

|26r| Ich schicke Ew. Hochwohlgeb. mit herzlichem Dank den Brief von Sacy zurück, der mich ungemein interessirt hat. Besäßen Sie Remusat’s Essai sur la langue Chinoise, so würden Sie mich gar sehr durch die Mittheilung auf einige Tage verbinden. Wird seine Abhandlung über die Einsilbigkeit des Chinesischen nicht bald gedruckt, so würde ich sie sehr gern im Mscpt lesen. Ehe Ew Hochwohlgeb. nach Grätz[a] gehen, hoffe ich Sie gewiß zu sehen, u. bitte Sie inständigst mich vorher zu preveniren, da ich Sie um eine Gefälligkeit ersuchen möchte.

Mit herzlicher Achtung u. Freundschaft der Ihrige
Humboldt.
16.[b]

An H. Hofrath von Hammer, Hochwohlgeb.
|26v + 27r/v vacat|

Anmerkungen

    1. a |Editor| Älterer Name von Graz in der Steiermark; Geburtsort von Joseph von Hammer. [FZ]
    2. b |Editor| Laut Mattson 1980, Nr. 3172 aufgrund des Wasserzeichens im verwendeten Papier auf 1812 zu datieren. – Humboldt hielt sich vom August 1812 bis Juni 1813 in Wien auf (Wiener Kongress). Vgl. auch den Brief an Klaproth vom 5. Dezember 1812. [FZ]
    Zitierhinweis

    Wilhelm von Humboldt an Joseph von Hammer, 16.[12.1812] (?). In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 18.10.2021. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/1166

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