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Wilhelm von Humboldt an Matthias Conradi, 30.09.1823

|3v| […] Es ist mit dem Wörterbuch und Grammatik[a] Euer Hochwürden einem wahren Bedürfnis abgeholfen, indem es erst durch diese wichtige Werke klar werden kann, welchen Weg man eigentlich der romanischen Sprache anweisen muss, und in wie fern sie wirklich alte, und ihre[b] eigne Wurzelworte besitzt. Das genaue Studium dieser Sprache kann über die Ursprünge mehrer neuen Sprachen sehr merkwürdige Aufschlüsse gewähren: Lassen sich E. Hochwürden also ja nicht die allerdings sauren Mühe verdriessen, dieser Arbeit viele Zeit gewidmet zu haben. Sie können gewiss auf den Dank aller Sprachforscher rechnen, und die Ueberzeugung haben, dass dadurch die ächte Wissenschaft wahrhaftig gefördert worden ist. […]

Anmerkungen

    1. a |Editor| Beide Werke sind bei Schwarz 1993, S. 25f. Nr. 144 und 145 nachgewiesen. [FZ]
    2. b |Editor| Soll heißen: "ihr"

    Über diesen Brief

    Abschrift von Conradi
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    Antwort auf
    -
    Folgebrief
    -

    Quellen

    Handschrift
    • Grundlage der Edition: Wien, ÖNB, Cod. 12872, fol. 3v
    Druck
    • Gartner 1885, S. 306
    Nachweis
    • Mattson 1980, Nr. 7334
    Zitierhinweis

    Wilhelm von Humboldt an Matthias Conradi, 30.09.1823. In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 18.10.2021. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/1177

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