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Wilhelm von Humboldt an Franz Bopp, 22.03.1830

|1*| Ich überschicke Ihnen, theuerster Freund, einen so eben für Sie empfangenen Brief des Professors Neumann. Er schreibt Ihnen vermuthlich auch, daß er mit demselben Schiffe zurückkehren muß, was ich sehr bedaure.

Ich danke Ihnen sehr für die Güte, welche Sie bey der Besorgung des Abdrucks meiner Abhandlung gehabt haben, sie wird in sehr kurzer Zeit fertig seyn.

Sie würden mich sehr verbinden, wenn Sie mir, liebster Freund, jetzt sagen könnten, ob ich auf den Tausch unserer Vorlesungen bei der Academie rechnen darf. Meine Reisepläne haben sich verändert, ich werde den ganzen Junius & Julius abwesend seyn, und muß daher, wenn Sie verhindert werden, einen anderen Tausch zu treffen suchen.

Leben Sie herzlich wohl! Mit der aufrichtigsten Freundschaft
| Handschrift wvh| der Ihrige
H.
| Handschrift Schreiber| Berlin den 22" Maerz 1830.

An
Herrn Professor Bopp
Wohlgebohren
allhier

|2*–3* vacat|

|4*|
An
Herrn Professor Bopp
Wohlgebohren
hier

Über diesen Brief

Schreiberschrift mit eigenhändiger Schlussformel und Unterschrift
Schreibort
Antwort auf
-
Folgebrief

Quellen

Handschrift
  • Grundlage der Edition: Krakau, Biblioteka Jagiellońska, 94 Briefe von H. v. Humboldt an F. Bopp, Autographen-Sammlung, Humboldt, aus der ehem. Preußischen Staatsbibliothek zu Berlin, gegenwärtig in der Jagiellonen-Bibliothek Krakau, Nr. 54; h (Druckkoll.): Jena, ThULB, Nachlass Leitzmann, Inv.-Nr. 92
Druck
  • Lefmann 1897, S. 72
Nachweis
  • Mattson 1980, Nr. 8177
Zitierhinweis

Wilhelm von Humboldt an Franz Bopp, 22.03.1830. In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 18.10.2021. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/172

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