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Ludwig Vater an Wilhelm von Humboldt, 20.10.1826

|83r; oben vermerkt: Abschrift| Hochwohlgeborner Herr
Hochgeehrthester |sic| Herr Staatsminister

[a]Ew: Excellenz gütigster Aufforderung gemäß, sandte ich meiner Mutter das durch Ew: Vermittelung gethane Gebot der Königlichen Bibliothek für einen Theil der linguistischen Sammlung meines seligen Vaters. Ganz unvorhergesehene Umstände haben die Sache bis jetzt verzögert, und meine Mutter hat mir eben geschrieben, daß sie mit dem innigstem Danke für Ew: uns bewiesenes Wohlwollen, das Gebot der Königlichen Bibliothek annehme, und nur um geneigte Auskunft ersucht, wann, und wie sie die in Rede stehenden Bücher senden solle. Einen Katalog der Bibliothek meines seeligen Vaters bin ich so frei beizulegen

und verharre mit tiefster Er-|83v|gebenheit.
Ew: Excellenz
ganz gehorsamster Diener
Ludw. Vater
Inspector am Joachimsth. Gymnas.


Berlin den 20ten October 1826

Anmerkungen

    1. a |Editor| Die Blätter 83–85 geben eine Folge von Briefen (bezüglich des Ankaufs von Büchern aus dem Nachlass von Johann Severin Vater) zwischen dessen Sohn Ludwig Vater, Wilhelm von Humboldt und Philipp Karl Buttmann (als Vertreter der Königlichen Bibliothek) wieder. [FZ]

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    -
    Folgebrief

    Quellen

    Handschrift
    • Grundlage der Edition: Ehem. Preußische Staatsbibliothek zu Berlin, gegenwärtig in der Jagiellonen-Bibliothek Krakau, Coll. ling. fol. 55, Bl. 83
    Druck
    -
    Nachweis
    • Mueller-Vollmer 1993, S. 231

    In diesem Brief

    Zitierhinweis

    Ludwig Vater an Wilhelm von Humboldt, 20.10.1826. In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 18.10.2021. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/492

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