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Wilhelm von Humboldt an Franz Bopp, 09.07.1822

|1*| Ich benutze die Abreise des Staatsrath Kunth von hier, um Ew. Wohlgebohren den versprochenen Aufsatz zu schicken. Ich bitte Sie, denselben zu behalten, und im Fall Sie eher Berlin verließen, als ich hin käme, ihn versiegelt meinem Schwiegersohn dem Geheimen Legations Rath v. Bülow (an der Charlotten u. Behren Straße Ecke) mit der Bitte zu übergeben, mir ihn erst bei meiner Rückkunft einzuhändigen. Ich empfehle die Arbeit Ihrer freundschaftlichen Nachsicht. Sie wird uns immer dazu dienen können, nun die Classen zu besitzen, in welche man künftig aufzufindende Stellen eintragen kann. Ueber einen weitern G<öffentlichen> Gebrauch reden wir mündlich. Sehr angenehm würde es mir seyn, wenn Ew. Wohlgeb. den Aufsatz recht genau durchgiengen, u. Ihre berichtigende Meynung recht vollständig dabei bemerkten. Auch haben Sie wohl die Güte, mir nach hierher zu schreiben, wie Sie damit zufrieden sind.

Ich habe leider heute nicht Zeit, weiter etwas hinzuzusetzen, u. bitte Sie nur die erneuerte Versicherung meiner hochachtungsvollsten Freundschaft anzunehmen.
Humboldt.
9. Jul. 1822.
|2*–4* vacat|

Über diesen Brief

Eigenhändig
Schreibort
Antwort auf
-
Folgebrief
-

Quellen

Handschrift
  • Grundlage der Edition: Krakau, Biblioteka Jagiellońska, 94 Briefe von H. v. Humboldt an F. Bopp, Autographen-Sammlung, Humboldt, aus der ehem. Preußischen Staatsbibliothek zu Berlin, gegenwärtig in der Jagiellonen-Bibliothek Krakau, Nr. 14; h (Druckkoll.): Jena, ThULB, Nachlass Leitzmann, Inv.-Nr. 92
Druck
  • Lefmann 1897, S. 28
Nachweis
  • Mattson 1980, Nr. 7227
Zitierhinweis

Wilhelm von Humboldt an Franz Bopp, 09.07.1822. In: Wilhelm von Humboldt: Online-Edition der Sprachwissenschaftlichen Korrespondenz. Berlin. Version vom 31.08.2020. URL: https://wvh-briefe.bbaw.de/810

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