Johann Karl Eduard Buschmann an Wilhelm von Humboldt, 04.06.1833

|84r|
Sr. Excellenz
dem Herrn Geheimen Staatsminister
Freiherrn von Humboldt.

Ew. Excellenz

hochgeneigtes Schreiben vom 2 ten d. habe ich richtig erhalten, so wie auch die Anweisung von 79 Thalern. Ich habe davon 54 Thaler Hrn. Voigt  |sic| [a] übergeben, zur Zahlung der Papierhändler-Rechnung, er hat mir die Rechnung quittirt wiedergegeben, und ich habe die Ehre sie Ew. Excellenz hierbei zu überschicken. Die übrigen 25 Th., welche Ew. Excellenz für mich, als für die Arbeiten des Juni, bestimmten, habe ich behalten, und sage Ihnen dafür meinen unterthänigsten Dank.

Die Zahl der Exemplare auf feinem Papier anlangend, so habe Ew. Excellenz sechs auf Velin und acht-|84v|zehn auf feinerem Schreibpapier befohlen.

Ew. Excellenz erhalten in der beigehenden Mappe den zweiten Druckbogen, nebst Manuscript und einigen Bemerkungen. Leider kann ich Ew. Excellenz noch keine Exemplare des ersten Bogens schicken, da er erst morgen gedruckt werden soll. Auch das letzte Blatt des Manuscripts fordert mir eben die Druckerei ab.

Genehmigen Hochdieselben die Gefühle tiefster Ehrfurcht und Ergebenheit, womit ich verharre
Ew. Excellenz
unterthänigster Diener,
Buschmann.
Berlin 4 Juni 1833.

|Bl. 85r/v; Beilage: oben erwähnte Rechnung des Papierhändlers|
|Bl. 86r/v vacat|

Fußnoten

    1. a |Editor| Ernst Jacob Vogt (1772–1854), Leiter der Druckerei der Akademie der Wissenschaften zu Berlin.